Hütte
Foto: Photograph: Frank C. Müller, Frankfurt am Main, CC BY-SA 4.0
Orte Montafon
Schruns
Schruns gilt als Hauptort des Montafons und liegt auf 690 Metern dort, wo die Litz aus dem Silbertal kommt und bald in die Ill mündet. Seit 1927 ist der Ort Marktgemeinde, und schon lange davor trafen sich hier Bauern und Händler zu den großen Viehmärkten des Tals. Heute prägen der Tourismus rund um das Hochjoch, zahlreiche Betriebe und Einrichtungen für das ganze Tal sowie ein sehenswerter Ortskern das Bild.
- 690 m Seehöhe
- 3.989 Einwohner
- Bludenz Bezirk
Wissenswertes
Das ist Schruns
Hauptort des Montafons an der Litz – Marktflecken, Hemingway-Winterquartier und Tor zum Hochjoch
- 2020 St. Jodok wird als erste Pfarrkirche Österreichs zum Münster erhoben
- 1924–1926 Hemingway verbringt zwei Winter in Schruns und arbeitet an „Fiesta“
- 1752 Maria Theresia erlaubt zwei Viehmärkte pro Jahr – sie liefen bis 1999
- 1963–1983 Goldschlüsselrennen machen Schruns zum Ort des alpinen Skiweltcups
- 21 Maisäßgebiete mit 91 Wohngebäuden zwischen 980 und 1440 Metern
- 1905 fährt eine der ersten elektrischen Lokalbahnen der Monarchie
Zahlen & Fakten Einwohner, Fläche, Gemeindeamt, Nachbarn
- Einwohner
- 3.989Stand 1. Jänner 2026
- Fläche
- 18,0 km²
- Dichte
- 221 je km²Einwohner
- Seehöhe
- 690 mOrtszentrum
- Postleitzahl
- 6780
- Vorwahl
- 05556
- Gemeindekennzahl
- 80122
- Bürgermeister
- Jürgen Hallermetnand för Schru
- Gemeindeamt
- Kirchplatz 26780 Schruns
Nachbargemeinden
- N Bartholomäberg
- W Tschagguns
- Schruns
- O Silbertal
- S St. Gallenkirch
Einwohner seit 1869 Wie viele Menschen hier lebten – und heute leben
1869 lebten 1.394 Menschen in Schruns, 2026 sind es 3.989 – ein Plus von 186 %.
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1869 | 1.394 |
| 1880 | 1.330 |
| 1890 | 1.462 |
| 1900 | 1.503 |
| 1910 | 1.663 |
| 1923 | 1.689 |
| 1934 | 2.021 |
| 1939 | 2.218 |
| 1951 | 2.717 |
| 1961 | 3.304 |
| 1971 | 3.616 |
| 1981 | 3.724 |
| 1991 | 3.843 |
| 2001 | 3.715 |
| 2011 | 3.670 |
| 2021 | 3.954 |
| 2026 | 3.989 |
Woher der Name kommt Woher kommt der Name Schruns?
Woher kommt der Name Schruns?
Die offizielle Chronik gibt darauf keine Antwort. Wir tragen keine Deutung nach, die wir nicht belegen können.
Wusstest du? Schruns hatte sein Marktrecht lange vor dem Titel Marktgemeinde
Landschaft und Lage Schruns liegt im Bezirk Bludenz an der Litz, einem Nebenfluss der Ill. Hier zweigt das …
Schruns liegt im Bezirk Bludenz an der Litz, einem Nebenfluss der Ill. Hier zweigt das Silbertal vom Haupttal ab, und zum Gemeindegebiet gehört auch das Hochjoch-Massiv in der Verwallgruppe, das mit Bahnen und Liften erschlossen ist. Bis in die Stadt Bludenz sind es rund zwölf Kilometer Richtung Nordwesten.
Die Gemeinde ist ein gutes Stück Wald: 45 Prozent der Fläche sind bewaldet, 23 Prozent sind Alpen und 20 Prozent werden landwirtschaftlich genutzt. Nachbarn sind Bartholomäberg im Norden, Silbertal im Osten, St. Gallenkirch im Süden und Tschagguns im Westen.
Typisch für die Hänge über dem Ort sind die Maisäße. Die Gemeinde weist 21 solche Gebiete mit zusammen knapp 80 Hektar aus – von Bargera und Galzigg über Kropfen und Rieder bis Schwendi und Teus.

Geschichte Früher hieß das Dorf auch Sankt Jossen, nach dem heiligen Jodok. Der Name Schruns ist …
Früher hieß das Dorf auch Sankt Jossen, nach dem heiligen Jodok. Der Name Schruns ist rätoromanischen Ursprungs und wird mit „Ascherun“ in Verbindung gebracht, was so viel wie Ahornwald bedeuten soll. Ab 1430 setzt sich die heutige Schreibweise durch.
Lange gehörte Schruns zur Pfarre Bartholomäberg, bis es 1579 eine eigene Pfarrei wurde. Die folgenden Jahrzehnte waren hart: Pest in den Jahren 1591 und 1629, eine Plünderung durch Truppen aus dem Prättigau 1622 und 1682 ein Brand, dem die Pfarrkirche zum Opfer fiel. 1696 wurde in Schruns die Handwerkerzunft des Tals gegründet.
Im 18. Jahrhundert wuchs die Bedeutung des Ortes: 1752 kamen die Viehmärkte, 1775 ein eigenes Gericht samt Recht auf allgemeine Märkte. In den Kriegsjahren ab 1796 zogen Schützen unter Landammann Batlogg gegen Napoleons Truppen, 1800 wurde Schruns besetzt. Von 1805 bis 1814 war das Montafon bayerisch – in dieser Zeit entstand die Talstraße durch den Ort.
Nach dem Ill-Hochwasser vom Juni 1910 wurde der Litzdamm gebaut, 1927 folgte die Erhebung zur Marktgemeinde. Als französische Truppen am 4. Mai 1945 einrückten, hatten lokale Widerstandsgruppen die Wehrmachtssoldaten bereits entwaffnet, sodass das Tal von Kämpfen verschont blieb. Bis 1955 lag Schruns in der französischen Besatzungszone.

Berühmte Gäste Der wohl bekannteste Langzeitgast war Ernest Hemingway. In den Wintern 1924/25 und 1925/26 …
Der wohl bekannteste Langzeitgast war Ernest Hemingway. In den Wintern 1924/25 und 1925/26 wohnte er im Hotel Taube, zeitweise auch im Madlenerhaus auf der Bielerhöhe, und arbeitete am Roman „Fiesta“, der ihm den literarischen Durchbruch brachte. Spuren seiner Schrunser Zeit finden sich auch in „Schnee auf dem Kilimandscharo“ und in „Paris – Ein Fest fürs Leben“. Ein Denkmal mit Bronzebüste stand ab 2008 vor dem „Haus des Gastes“ und verschwand mit dessen Abriss wieder.
Einen weiteren Anziehungspunkt schuf der Arzt Edwin Albrich, der 1950 an der Litzpromenade die Kuranstalt Montafon eröffnete; 1951 kam das Kurhotel dazu. Dort gingen Prominente ein und aus, darunter Helmut Kohl und Herbert von Karajan. Das Kurhotel wurde 2016 abgerissen.
Auch später blieb Schruns für bekannte Namen ein Ort zum Bleiben: Die Sopranistin Elisabeth Schwarzkopf lebte ab 2001 bis zu ihrem Tod hier, und der spätere Wiener Erzbischof Christoph Schönborn ist in Schruns aufgewachsen.

Tourismus und Wintersport Um 1870 kamen die ersten Sommerfrischler, 1898 gründete sich der Verkehrs- und …
Um 1870 kamen die ersten Sommerfrischler, 1898 gründete sich der Verkehrs- und Verschönerungsverein. Nach und nach entstanden Gasthöfe und erste Hotels. 1909 malte Hans Bertle für Schruns das älteste Wintersport-Werbeplakat Vorarlbergs.
Pläne für eine Bahn auf das Kapell gab es schon 1913, verwirklicht wurden sie erst nach dem Zweiten Weltkrieg: 1950 fuhr die „Vierjahreszeitenbahn“, 1951 die zweite Sektion, 1966 folgte eine Gondelbahn. Mit dem Grasjoch (ab 1980) und der Zamangbahn (1981) wuchs das Gebiet weiter, bis es 2011 mit der Silvretta Nova zur Silvretta Montafon verschmolz.
Der 1949 gegründete Skiclub Montafon holte große Rennen ins Tal: Von 1963 bis 1983 war Schruns mit den Goldschlüsselrennen Station im alpinen Skiweltcup. Im Tourismusjahr 2017/18 zählte der Ort 311.707 Nächtigungen, rund 62 Prozent davon im Winter.

- Alpenbad1971 gemeinsam mit Tschagguns eröffnet
- KunsteisbahnSeit 1976 beim Alpenbad
- Fußballplatz am Wagenweg1995 dazugekommen – heute gemeinsam der „Aktivpark Montafon“
Handel, Handwerk und Unternehmen Bis ins frühe 20. Jahrhundert lebten die Schrunser vor allem von Ackerbau, Viehzucht, Handel …
Bis ins frühe 20. Jahrhundert lebten die Schrunser vor allem von Ackerbau, Viehzucht, Handel und Gewerbe. Viele Männer zogen als Krautschneider, Maurer oder Stuckateure in die Fremde, während die Frauen daheim die Familie versorgten. Auf den Viehmärkten wurde fast zweieinhalb Jahrhunderte lang das Montafoner Braunvieh gehandelt.
Früh kam die Industrie: 1886 wurde die Lodenfabrik gegründet, deren Produkte schon auf der Weltausstellung in Paris zu sehen waren. In ihrem Keller richtete Heinrich Mayer 1906/07 ein modernes Dampf- und Brausebad ein, das viele Einheimische als „Brutstätte des Lasters“ mieden. 1897 errichtete Wilhelm Mayer an der Litz das erste Stromkraftwerk, das später die Montafonerbahn übernahm.
Heute ist Schruns ein Arbeitsort für das ganze Tal: 2016 war es die einzige Montafoner Gemeinde mit mehr Ein- als Auspendlern. Das frühere Illwerke-Bürogebäude an der Batloggstraße beherbergt als „Haus Montafon“ unter anderem die Musikschule und die Bibliothek.

- Spar- und Darlehenskasse1892 gegründet, heute Raiffeisen Bank
- Montafonerbahn AG1904 in Schruns gegründet
- Jäger Bau1922 von Karl Jäger gegründet, Zentrale bis 2022 in Schruns
- Gantner Electronic1982 von Wilhelm Gantner in Schruns gegründet
Bahn, Schulen und Gesundheit Schruns ist Endbahnhof der Strecke von Bludenz. Die Linie ging 1905 als eine der ersten …
Schruns ist Endbahnhof der Strecke von Bludenz. Die Linie ging 1905 als eine der ersten elektrisch betriebenen Normalspur-Lokalbahnen Österreich-Ungarns in Betrieb. 2001 wurde das Bahnhofsgebäude nach Plänen von Hans Hohenfellner umgestaltet.
Für die Kinder gibt es eine Volksschule, die Mittelschule Grüt (eröffnet 1979) und die Mittelschule Dorf, die als Skimittelschule geführt wird. Ein neuer „Kindercampus“ ist geplant. Seit 2017 bietet „KiLitz“ als erster Kindergarten im Montafon Ganztagesbetreuung, 2020 kam ein Naturkindergarten in Zusammenarbeit mit einem Bauernhof dazu.
Auch medizinisch versorgt der Ort weit über die Gemeindegrenze hinaus: mit dem Sanatorium Dr. Schenk (seit 1994), der Reha-Klinik Montafon und einem Gesundheits- und Sozialzentrum in der Außerlitz. Für die Betreuung von Asylwerbern im früheren Krankenhaus Maria Rast erhielt Schruns 2014 die Auszeichnung „Ort des Respekts“.

Sagen 3 überlieferte Sagen aus Schruns
Geschichten und historische Orte Vom Kirchdorf zum Hauptort des Tales
Zeitreise Die wichtigsten Jahre von 1317 bis 2020
- 1317 Der Ort taucht als „Schirun“ erstmals in den Quellen auf
- um 1420 Schruns kommt mit dem übrigen Montafon zu Österreich
- 1579 Schruns löst sich von der Mutterpfarre Bartholomäberg und wird eigene Pfarrei
- 1752 Kaiserin Maria Theresia verleiht das Privileg für zwei jährliche Viehmärkte
- 1762 Ill und Litz überschwemmen die Felder, zwanzig Häuser werden zerstört
- 1905 Die elektrische Bahnlinie Bludenz–Schruns geht in Betrieb
- 1925/26 Ernest Hemingway wohnt im Hotel Taube und arbeitet an seinem Roman „Fiesta“
- 1927 Der Landtag erhebt Schruns zur Marktgemeinde, im Dezember folgt das Wappen
- 1950 Die „Vierjahreszeitenbahn“ auf das Kapell nimmt den Betrieb auf
- 1954 Lawinen fordern in Bartholomäberg und Schruns 23 Todesopfer
- 2011 Aus zwei Liftgesellschaften entsteht die Silvretta Montafon, Vorarlbergs größtes Skigebiet
- 2020 Die Pfarrkirche St. Jodok wird feierlich zum Münster erhoben
Aus der Heimatforschung – jeder Eintrag mit Quelle
- 1433 Die Kirche St. Josen wird erwähnt
- 1579 Schruns wird eigene Pfarrei
- 1622 Schruns wird von Truppen geplündert
- 1629 Die Pest fordert viele Todesopfer
- 1682 Die Pfarrkirche brennt ab
- 1689 Schwerer Lawinenwinter mit vier Toten auf dem Stiefen
-
1696
Die Handwerkerzunft des Tales wird gegründet
Erster Zunftmeister ist Ulrich Marent. - 1762 Ill und Litz verwüsten die Felder, 20 Häuser werden zerstört
- 1775 Schruns erhält eigenes Gericht und Marktrecht
- 1805–1814 Das Montafon gehört zu Bayern, die Talstraße wird gebaut
- 1867 Die neue Pfarrkirche wird bezogen
- 1905 Die Montafonerbahn wird eröffnet
- 1928 Schruns wird zur Marktgemeinde erhoben
- 2020 Die Pfarrkirche wird zum Münster erhoben
Sehenswert Schrunser Münster St. Jodok · Litzkapelle · Montafoner Heimatmuseum
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Foto: böhringer friedrich, CC BY-SA 3.0 at Schrunser Münster St. Jodok
Die Kirche am Kirchplatz entstand 1865 bis 1867, nur der Turm von 1674 blieb vom Vorgängerbau. Innen ist sie reich und ganz einheitlich im Nazarenerstil ausgestattet, vieles davon von der Schrunser Künstlerfamilie Bertle. 2020 wurde sie als erste Pfarrkirche Österreichs zum Münster erhoben.
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Foto: Peter Lauppert, CC BY-SA 3.0 at Litzkapelle
Die kleine Wallfahrtskapelle am Beginn des Ortskerns soll 1688 dort entstanden sein, wo ein verdorrter Birnbaum stand. Die Altarfiguren schuf Melchior Lechleitner, das Deckenbild von 1886 stammt von Jakob Bertle.
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Foto: böhringer friedrich, CC BY-SA 2.5 Montafoner Heimatmuseum
1921 eröffnet und seit 1978 in einem alten Ständehaus am Kirchplatz untergebracht. Es zeigt Wohnkultur und Arbeitswelt des Montafons – samt einem Schulzimmer, in dem einst acht Schulstufen gleichzeitig unterrichtet wurden.
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Foto: Feel free to use my photos, but please mention me as the author and if you want send me a message. or (rufre@lenz-nennin, CC BY-SA 3.0 at Denkmal für Landammann Batlogg
Erinnert an Johann Josef Batlogg, der 1799 das Montafon gegen die Franzosen verteidigte. Das Denkmal aus Natursteinen mit einem Relief aus Carrara-Marmor wurde 1907 nach einem Entwurf von Jakob Bertle aufgestellt.
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Foto: 32-Fuß-Freak, CC BY-SA 4.0 Litzpromenade
Eine Lindenallee, gepflanzt in den 1920er-Jahren, begleitet die Litz von Schruns bis nach Tschagguns. Möglich wurde der Weg durch den Damm, der nach dem Hochwasser von 1910 entstand.
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Foto: böhringer friedrich, CC BY-SA 2.5 Maklott-Haus
Das Haus mit der auffälligen rosafarbenen Jugendstilfassade im Zentrum wurde von Hanns Kornberger umgestaltet. Sein Erbauer war der letzte Bergwerksbetreiber des Montafons.
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Foto: SchiDD, CC BY-SA 4.0 Kloster Gauenstein
Das Kloster auf einem steilen Felsen im Gaueserwald war von 1844 bis 2021 ein Kapuzinerkloster. Seit 2022 leben hier die Schwestern der Hl. Klara.
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Foto: SchiDD, CC BY-SA 4.0 Franziskus-Kapelle auf dem Rieder Maisäß
Die kleine Bergkapelle wurde 2001 errichtet und 2011 mit fünf Fenstern aus der Bayerischen Hofglasmalerei Gustav van Treeck in München ausgestattet.
Gemeinde und Wappen Bürgermeister, Gemeindevertretung, Wappen
Gemeindevertretung – Wahl 2025
- Team Martin Sadjak – VP 11 von 24 Sitzen
- Jürgen Haller – metnand för Schru – 100% parteifrei 10 von 24 Sitzen
- Schrunser FPÖ 2 von 24 Sitzen
- SPÖ und Parteifreie 1 von 24 Sitzen
Bürgermeister
- seit 2025 Jürgen Haller (metnand för Schru)
- 2024–2025 Tobias Kieber (ÖVP)
- 2015–2024 Jürgen Kuster (ÖVP)
- 2010–2015 Karl Hueber (ÖVP)
- 1995–2010 Erwin Bahl (ÖVP)
- 1975–1995 Harald Wekerle (* 1940, † 2026)
- 1965–1975 Eugen Isele
- 1947–1965 Franz Marent
Das Wappen
Das Wappen wurde am 10. Dezember 1927 von der Landesregierung verliehen. Oben springt auf Gold ein schwarzer Stier – Zeichen für Viehzucht und Viehmärkte –, unten stehen auf Blau zwei gekreuzte goldene Schlüssel vor einem grünen Dreiberg mit aufgehender Sonne. Der Berg mit der Sonne steht für den Fremdenverkehr, die Schlüssel für die Zugehörigkeit zum Montafon.
Persönlichkeiten 10 Menschen, die mit Schruns verbunden sind
- Ernest Hemingway 1899–1961 US-Schriftsteller, verbrachte die Winter 1924/25 und 1925/26 in Schruns
- Elisabeth Schwarzkopf 1915–2006 Sopranistin, lebte ab 2001 in Schruns
- Christoph Schönborn * 1945 Theologe und Erzbischof von Wien, in Schruns aufgewachsen
- Johann Baptist Biedermann 1844–1923 Taubewirt, Bauernadvokat und Mundartdichter
- Hans Bertle 1880–1943 Maler, gestaltete Deckenbilder im Münster St. Jodok
- Otto Borger 1904–1994 Lodenfabrikant, Feuerwehrkommandant und Heimatdichter
- Edwin Albrich 1910–1976 Internist, Gründer der Kuranstalt Montafon
- Anita Wachter * 1967 Ehemalige Skirennläuferin
- Rainer Salzgeber * 1967 Ehemaliger Skirennläufer
- Christoph Feurstein * 1972 Journalist und Fernsehmoderator





Zusammengestellt nach dem Wikipedia-Artikel „Schruns“ (Lizenz CC BY-SA 4.0), in eigenen Worten gekürzt. Zahlen: Statistik Austria und GeoSphere Austria über Wikipedia, abgerufen am 13.09.2026. Fotos: Wikimedia Commons, Urheber und Lizenz jeweils am Bild.
Namensherkunft, Sagen, Geschichten und Chronik stammen aus der Heimatforschung – die Quellen stehen auf der jeweiligen Seite.
Veranstaltungen in Schruns
Alle VeranstaltungenHeute Schruns
septimo: Konzert Wald und Jagd in der Musik der Romantik
19:00 Uhr Kulturbühne
Di Schruns
Flohmarktlädili
14:00 Uhr Schruns
Di Schruns
septimo: Gleichberechtigt Eltern sein – wie können Mental Load und (Care-)Arbeit fair verteilt werden?
17:30 Uhr Montafoner Heimatmuseum Schruns
Mi Schruns
septimo: Eine unglaubliche 2000-jährige Bergbaugeschichte im Montafon
18:00 Uhr Montafoner Heimatmuseum Schruns
Do Schruns
Schruser Sommermarkt
09:00 Uhr Kirchplatz
Do Schruns
Effizienter Einsatz von KI im Tourismus
13:30 Uhr Zentrale Montafon Tourismus
Touren ab Schruns
Alle TourenWanderung Schruns
Silvretta-Arlberg-Runde
Wanderung Schruns
Silvrettasee Tour
Radtour Schruns
M³ Montafon Mountainbike Marathon - Strecke M³ // Teilstrecken nur am Renntag befahrbar!
Wanderung Schruns
Montafon – Walgau Runde
Wanderung Schruns
3-Seen Tour Silvretta-Bielerhöhe
Schwer
Wanderung Schruns
Rennradtour vom Montafon ins Brandnertal zum Lünersee
Ausflugsziele
Museum Schruns
"Schopf" des Montafoner Heimatmuseums
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Aktiv & Spa Hotel Alpenrose**** - Restaurant Finis
Essen & Trinken Schruns
AMRAIs Lobby Bar
Berg Schruns
Bergführer Montafon
Kultur Schruns
Denkmal Johann Josef Batlogg
Essen & Trinken Schruns
Dr. Barbara Kopp
Kultur Schruns
Ernest Hemingway Denkmal
Kirche & Kapelle Schruns
Friedhofskapelle in Schruns
Die Friedhofskapelle in Schruns liegt am Friedhof des Ortes und dient als Ort der Aussegnung und stillen Einkehr.
Touren rund um Schruns
Alle auf der KarteStartpunkte der Touren. Ein Streckenverlauf liegt nicht vor.
Essen & Trinken
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Café
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Eisplatzl Schruns
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Bäckerei Mangold
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Bank
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- Montafoner Heimatmuseum Museum
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