Vom Kirchdorf zum Hauptort des Tales
Gericht und Marktrecht 1775, Montafonerbahn 1905, Marktgemeinde 1928 – Schruns wuchs in Schüben.
Durch die angegebene Quelle belegt.
1433 wird die Kirche St. Josen zu Schruns erwähnt, 1579 wird der Ort eine eigene Pfarrei.
Das 17. Jahrhundert traf Schruns hart: 1622 plünderten Truppen den Ort, 1629 forderte die Pest viele Todesopfer, 1682 brannte die Pfarrkirche ab, und im Lawinenwinter 1689 kamen auf dem Stiefen vier Menschen ums Leben.
1696 wurde die Handwerkerzunft des Tales gegründet; erster Zunftmeister war Ulrich Marent. 1762 verwüsteten Ill und Litz die Felder und zerstörten 20 Häuser. 1775 erhielt Schruns ein eigenes Gericht und das Marktrecht – ein Wendepunkt für die Stellung des Ortes im Tal.
Nach den Kriegsjahren gegen die napoleonischen Truppen und der bayerischen Zeit begann um 1870 mit den ersten Feriengästen der Fremdenverkehr. 1905 wurde die Montafonerbahn eröffnet, 1928 wurde Schruns zur Marktgemeinde erhoben. 2020 wurde die Pfarrkirche zum Münster erhoben.
Quellen
Wie wir mit Quellen umgehen Erklärung anzeigen
- Wir geben Fakten aus diesen Quellen wieder und formulieren sie selbst.
- Fremde Texte und Bilder werden nicht übernommen.
- Wo etwas nicht belegt ist, steht das ausdrücklich dabei.
Kennst du eine Geschichte dazu?
Beiträge aus der Community erscheinen getrennt vom recherchierten Text – als Erinnerung oder Überlieferung, nicht als belegter Fakt.
Zum Mitschreiben braucht es ein Konto — damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben. Es ist in einer Minute angelegt.