Orte St. Gallenkirch Sage
Die Windsbraut auf der Zamangalpe
Ein Heuer wirft sein Messer in den Wirbelwind. Ein Jahr später findet er es im Elsass wieder.
Eine Überlieferung, kein historisch belegtes Ereignis.
Beim Heuen nahe der Alpe Zamang fährt ein Wirbelwind in das trockene Heu und wirbelt es davon. Der Mann ärgert sich und wirft sein Heumesser in den Wind – und der Wind legt sich.
Im Herbst darauf kommt er beim Krautschnitt ins Elsass und tritt in ein Haus. Da steckt sein Messer im Tischwinkel. Der Hausherr erzählt ihm, es sei im vorigen Sommer seiner Tochter ins Knie geworfen worden.
Auf der Zamang soll ein runder Platz liegen, auf dem schwarzes Moos wächst – der Hexenplatz. Die Zamangalpe liegt unterhalb der Zamangspitze auf dem Weg nach St. Gallenkirch.
Schauplatz: St. Gallenkirch. Eine genauere Lage ist nicht belegt.
Quellen
- Hauptquelle Franz Josef Vonbun: Die Sagen Vorarlbergs
- Outdoor-Portal Montafon – Von Schruns über die Zamangspitze nach St. Gallenkirch
Wie wir mit Quellen umgehen Erklärung anzeigen
- Wir geben Fakten aus diesen Quellen wieder und formulieren sie selbst.
- Fremde Texte und Bilder werden nicht übernommen.
- Wo etwas nicht belegt ist, steht das ausdrücklich dabei.
Kennst du diese Sage anders?
Beiträge aus der Community erscheinen getrennt vom recherchierten Text – als Erinnerung oder Überlieferung, nicht als belegter Fakt.
Zum Mitschreiben braucht es ein Konto — damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben. Es ist in einer Minute angelegt.