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Das goldene Kegelspiel von Hohenems
Vor den Schweden soll ein Emser Graf ein Kegelspiel aus Gold versteckt haben. Gefunden wurde es der Sage nach nie.
Überlieferte Sage
Auf den Burgen von Hohenems lebten einst mächtige Grafen. Einer von ihnen soll ein ganz besonderes Spiel besessen haben: Kegel und Kugeln aus Gold.
Als im Dreißigjährigen Krieg schwedische Truppen in die Gegend kamen, fürchtete der Graf um seine Kostbarkeit. Gold konnte leicht geraubt oder eingeschmolzen werden. Deshalb, so erzählt die Sage, ließ er das Kegelspiel an einem geheimen Ort rund um die Emser Burg verstecken.
Der Krieg ging vorüber, doch der genaue Platz des Verstecks ging verloren. Vielleicht starben die Menschen, die davon wussten. Vielleicht wollte jemand das Geheimnis für sich behalten. Jedenfalls tauchte das goldene Kegelspiel nicht wieder auf.
Seitdem gehört es zu den Emser Schatzsagen. Generationen konnten sich vorstellen, dass irgendwo unter Erde, Steinen oder alten Mauern noch immer die goldenen Kegel liegen.
Wer heute auf Alt-Ems unterwegs ist, begegnet damit nicht nur einer Burgruine. Nach der Sage könnte sich irgendwo in ihrer Umgebung noch ein Schatz verbergen, den seit Jahrhunderten niemand gefunden hat.
Quelle & Überlieferung
- Grundlage
- Das goldene Kegelspiel wurde gefunden
- Autor / Sammlung
- Stadt Hohenems
- Fundstelle
- https://www.hohenems.at/news/das-goldene-kegelspiel-wurde-gefunden/ (öffnet in neuem Tab)
Diese Fassung wurde für Muntafuner neu erzählt. Moderne Quelltexte wurden nicht wörtlich übernommen. Sagen sind Teil der mündlichen und schriftlichen Überlieferung; verschiedene Fassungen können voneinander abweichen.
Die Stadt Hohenems beschreibt die Sage als Teil des Sagenwanderwegs; Nacherzählung neu erstellt.
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